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LozziCast Kapitel 08 - Zuckerkicks im Lottental und 25 Jahre Hottenlotten

von Philipp Regener

Dorian Bako, fotografiert vom Autor

Wir melden uns endlich nach einer zugegebenermaßen recht langen Sommerpause zurück. Und große Dinge stehen an. Beispielsweise die Tatsache, daß die Hottenlotten in diesem Jahr 25 Jahre alt werden. Aus diesem Grunde gräbt Dorian Bako, einer der Ur-Hottenlotten, im Lottental, ein für die Geschichte der Gruppe recht wichtiger Ort, tief in seinem Erinnerungsschatz und fördert so einige Kleinode aus einem Vierteljahrhundert Improtheatergeschichte zutage. Was bringt einen jungen Maschinenbau-Studenten dazu, sich dieser Kunstform zu verschreiben? Wer trägt den Sieg davon, wenn die Entscheidung zwischen der Erfüllung eines Bedürfnisses nach Sicherheit und der Wunsch nach Kreativität ansteht? Und was machen 25 Jahre Impro mit einem? All diese Fragen werden beantwortet. Und wer dann an diesem Jubiläumswochenende noch mehr über die HoLos erfahren will, der führe sich die Kapitel 04 und 07 unseres kleinen Podcast-Projekts zu Gemüte, in welchen die ehemaligen Hottenlotten Dörthe Engelhardt und Martin Zaik u. a. auch ihre aktive HoLo-Zeit reflektieren.

Und an dieser Stelle noch ein Ausblick auf kommende Attraktionen: nach einigen improzentrischen Ausgaben erwarten uns noch Gespräche mit Dirk Lohmann, der die Geschicke des Thealozzis in vielen Bereichen viele Jahre begleitet hat und dies auch jetzt noch als Mitglied des Vorstands tut, und mit Thomas Rech, seines Zeichens immer noch in dieser Funktion tätiger Gründungsintendant des Wanne-Eickeler Mondpalastes.

Anregung und Rückmeldung wie immer gerne an phil@thealozzi.de

Viel Spaß beim Hören!

LozziCast Kapitel 07 - Zaiks mit Metall durchbohrte Erinnerungen

von Philipp Regener

Martin Zaik, fotografiert vom Autor

In einem feinen Piercingstudio am Bochumer Nordring namens Mind Piercings plaudere ich über einen Becher Kaffee hinweg mit dessen Inhaber und Schauspieler of Mondpalast - Fame Martin Zaik über seine Zeit auf der Thealozzi-Bühne      - sowohl in inszenierten Stücken als auch als Mitglied der Hottenlotten -, seinen Start als einer von vielen Thealozzi-Schauspielern im Mondpalast von Wanne-Eickel und seine Pläne für die Zukunft. Und warum es als junger, der Bühne und dem Film entgegenstrebender Mensch gut ist, parallel auch etwas solides zu machen. Zum Beispiel ein Piercingstudio zu eröffnen.

Wen Martins Worte (und seine Stimme!) neugierig gemacht haben, der besuche im Internet die Präsenzen http://www.mindpiercings.de oder http://www.mondpalast.com und in der vermeintlich nicht virtuellen Realität das Studio Mind Piercings am              Nordring 67, 44787 Bochum. Viel Spaß beim Hören und allem, was Ihr tut.

LozziCast Zwischenstück 01 - only connect! lässt los

von Philipp Regener

Ein Teil von only connect!, fotografiert vom Autor

Aus gegebenem Anlass (nämlich der Premiere am kommenden Freitag, den 23. 06. um 19.30 Uhr) habe ich mich mit einem guten Drittel des aktuellen Ensembles von only connect! zusammengesetzt, um mit der Schauspielerin und den drei Schauspielern über ihre Produktion Let go. zu reden, die zu diesem Zeitpunkt übermorgen das Licht der Thealozzibühne erblicken wird. Wir saßen spätnachmittags auf dem Hof unseres kleinen Kulturhauses, und wie man hören wird, waren wir nicht die einzigen, die zu dem Zeitpunkt im Thealozzi in Sachen Theater unterwegs waren. Im Hintergrund hört man den Verkehr des Autobahnzubringers, im Vordergrund die Worte engagierter Künstlerinnen und Künstler. Und meine. Viel Spaß beim Hören; vielleicht können wir den einen oder anderen dazu bewegen, trotz heißer Sommertemperaturen ein kleines Theater aufzusuchen und der neuen Performance beizuwohnen.

LozziCast Kapitel 06 - Angriff der Possenreißer

von Philipp Regener

Bärbel Kandziora & Thos Renneberg, fotografiert vom Autor

Dieses Mal verschlägt es mich und meine Gesprächspartner wenn auch nicht jenseits der deutschen Grenze so doch zumindest beinahe in Sichtweite derselben. Wir trafen uns umständehalber (diese Umstände werden im Gespräch erläutert) in Burghausen, der Stadt mit der längsten Burg der Welt, in welcher man nur ein paar Schritte über eine kleine Brücke machen muss, um sich daraufhin in Österreich zu befinden. Kurz vor einem Auftritt der auch im Thealozzi beheimateten Theatergruppe Narrattak spreche ich mit Bärbel Kandziora und Thos Renneberg von Narrattak über die Entstehungsgeschichte der Gruppe, welcher Weg von Mittelaltermärkten ins kleine Kulturhaus am Rande der Stadt führt, wie man ein recht wirkungsvolles Gesichts-Make up für eine kurze Hamletaufführung herstellt und wie man sich in Thos' Fall als Mitglied des Thealozzi Vorstands fühlt, wenn man heute auf dem Hof steht, im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen man "nur" dort gearbeitet beziehungsweise gespielt hat. Wir streifen ganz kurz die Bedeutung von Commedia dell' arte auch und gerade für die heutigen Zeiten und haben darüber hinaus auch einen großen Veranstaltungshinweis im Podcast versteckt (Stichwort 1. Juli Thealozzifest). Dazu gibt es 2 Auszüge aus den Proben zu Ludowig und Rosalind, dem Stück, welches wir einige Stunden nach dem Gespräch aufgeführt haben.

Viel Spaß beim Hören wünscht

Phil

PS: Lob und konstruktive Anregungen möge man gerne an phil@thealozzi.de senden. Vielen Dank!

LozziCast Kapitel 05 - Bachmann Provence Overdrive

von Philipp Regener

Wolfgang Bachmann, fotografiert vom Autor

Und hier mein Gespräch mit Wolfgang Bachmann, seines Zeichens Gründer des Vereins Freies Ferienwerk Bochum e. V., Organisator einer sehr feinen, regelmäßig in der Osterzeit stattfindenden Familienfreizeit mit kulturellem Angebot in der Provence, Musiker (als solcher dem Thealozzi-Publikum bekannt als Teil des Duos Bachmann und Hoelz oder als Gitarrist diverser Stücke mit Markus Kiefer) und nicht zuletzt ein Bochumer Original, welches es zumindest in Punkto Kauzigkeit durchaus mit einem Tom Waits aufnehmen kann. Was Bochum irgendwie auch zum Nordkaliforniern des Ruhrgebiets machen würde...

Die werte Zuhörerschaft erfährt, was genau Bachmann (nicht verwandt mit Stephen King) jetzt genau mit dem Thealozzi verbindet, warum das Thealozzi im buchstäblichen Sinn als potentieller Erbe des Freien Ferienwerks zu betrachten ist und was er eigentlich vom zeitgenössischen deutschsprachigem Singer/Songwritertum so hält.

Das Gespräch verlief, obschon teilweise an einen von Samuel Beckett geschriebenen Dialog erinnernd, höchst angenehm, wozu gleichermaßen Gesprächspartner und Umgebung beigetragen haben; wurde es doch an einem lauschigen Karfreitag in der bereits im April höchst sommerlich anmutenden Provence aufgenommen.

Der Verfasser spielt mit dem Gedanken, eine regelmäßige Podcast-Reihe unter dem Motto "Bachmmann erklärt die Welt" aufzunehmen. Sollte jemand nach dem Hören diesen Gedanken zumindest für nachdenkenswert erachten, so greife er zur Tastatur und schreibe eine kleine diesbezügliche Nachricht an phil@thealozzi.de (gerne auch mit Lob, Kritik und Anregungen).

 

Und wer nächstes Jahr zur Osterzeit noch nichts vor, dafür aber Lust hat, 10 tage in der Provence zu verbringen, der schaue einmal auf Wolfgangs Internetpräsenz http://www.freies-ferienwerk.de.

 

Ansonsten: viel Spaß beim Hören wünscht

Phil Regener

LozziCast Kapitel 04 - Engelhardt erinnert sich

von Philipp Regener

Nach längerer Wartezeit hier nun ein weiteres Puzzleteil, durch welches sich der geneigten Hörerschaft die Geschichte unseres kleinen Kulturhauses am Rande der Stadt im Jahr seines 35jährigen Bestehens ein wenig besser erschließen möge. Dörthe Engelhardt, ihres Zeichens ehemaliges Mitglied der hauseigenen Improgruppe Hottenlotten, in Berlin ansässige Improvisationsschauspielerin, Gründerin des Unternehmenstheaters improzess und Coach, hat sich mit mir in Nordwijk aan Zee getroffen, um einige Kleinode aus den Anfangstagen der Hottenlotten (die in diesem Jahr übrigens 25 Jahre alt werden) und den mittelfrühen Inszenierungen von stahlhausen enterprises aus dem Schatzkästlein ihrer Erinnerung ans Tageslicht zu bringen. Was bringt einen jungen Menschen dazu, aus der scheinbar sicheren Existenz als angehende Religionslehrerin in die Arme des Improtheaters zu flüchten? Wie lautet einer von Axel Walters Lieblingsflüchen? Und wie sehr vermag es eine Schwangerschaft, ein Publikum in Unruhe zu verstezen? Wer diese Fragen beantwortet wissen will, der möge sich dieses Kapitel zu Gemüte führen. Und wer mehr an Dörthes Fähigkeiten als Coach, Schauspielerin und Improvisationskünstlerin interessiert ist, der möge einmal auf www.unternehmenstheater-improzess.de vorbeischauen...

Übrigens war kein Nashorn im selben Raum wie wir eingesperrt; das Schnauben ist mein Atmen. Ich gelobe Besserung (aber nicht vor dem übernächsten Kapitel unseres kleinen Podcast-Experiments.